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10.12.2018

Okay, okay, okay, ich habe ein paar Probentermine unkommentiert gelassen, aber ein bisschen schlimm ist es schon, denn die letzte Probe vor heute Abend ist schon bestlmmt zwei Monate her.
Ganz schön lang jedenfalls, vor allem natürlich wieder der Hauptzweitbeschäftigung meiner Kollegen geschuldet, sich im Urlaub zu befinden und die Termine so zu legen, dass Überschneidungen so selten wie nur irgend möglich sind.

Maximale Probenunmöglichkeit bei minimalem Einsatz von Urlaubs- oder projektbezogenen Auslandsaufenthaltstagen. Das haben sie drauf.

Schön, dass es Marco wieder besser geht, vielen Dank auch für das Bier und auch sonst war es echt wohltuend, die alten Recken wiederzusehen.

So wurde anfangs ein bisschen über Urlaubserlebnisse getratscht und ein wenig über zurückliegende Alltäglichkeiten sinniert, bevor wir dann höchstmotiviert starteten, das von Karsten für den 29.12. entworfene Programm zu proben.
Da zeigten sich dann teilweise schon die ersten Schwächen, vor allem wieder bei der Zuordnung der Titel zu im Kopf oder auf Zetteln abgelegten Akkordfolgen und deren Arbeitstiteln, aber gemeinsam haben wir jede Unklarheit aufklären können.
Die Stücke am Anfang waren auch noch ganz okay, bis zu einem Punkt, an dem Kuddel uns knallhart und unverblümt ins Gesicht sagte, das man merke, dass wir zu einzelnen Stücken keine Lust hätten.

BÄMM!

Lag er damit richtig? Hatten die vergangenen Wochen einen solch schlechten Einfluss auf uns, dass wir nun Abneigung gegenüber Selbstgemachtem aufgebaut hatten?
Nein! Die hatten wir schon vorher Vielleicht waren wir nach dem zehnten Stück mangels Kondition ein wenig ausgelaugt, ein bisschen überfordert mit den nach diesen Wochen der Untätigkeit und Apathie ungewohnten Bewegungen und Gewichten, aber lustlos? Never!
Also rockten wir los, knüppelten "Jetzt oder nie" wie in jungen Jahren, fidelten Soli, hämmerten Rhythmen, shouteten Texte, moshten, wreckten, stompten, pogten, headbangten,... und... ...
machten die Pause nach dem ersten Set.

Fazit des Abends: Gut, dass wir (voraussichtlich) noch ein paar Probentermine haben. Zumindest nötig.

Aber natürlich unternehmen wir alles, Dir am 29.12. einen tollen Abend zu ermöglichen. ;)
Bis spätestens dahin, bleib' sauber,
Deine Junns.

Randnotiz: Der Sendung "Wer weiß denn sowas?", Ausstrahlungsdatum 10.12.2018 sei Dank, dass wir nun auch wissen, welche Leistungskurse Leo bei seiner Abiturprüfung belegt hatte. Danke für den Hinweis, Marion.
Randnotiz 2: @Chrischi: Bevor Du lange suchst, die Flasche heißt "Steinie-Flasche". Gern geschehen.


22.09.2018

Hallo Leute,
heute spielten wir also als Vorprogramm zu "Pimpy Panda" im "Blue Star" in Neu Wulmstorf.

Ich sage mal: Wow!

  • Tolle Location, nettes Ambiente, sogar mit Backstagebereich
  • Klasse Leute vor Ort, tolle Unterstützung, toller Sound, tolles Licht ("perfekt")
  • Die "Pandas" sind ja durchweg total sympathische Leute, alle etwas schlanker, aber auch ein bisschen jünger und alles Granaten an ihren Instrumenten, selbst, wenn sie die mal tauschten
  • Grandioses Publikum, das, wie Eick es treffend formulierte, heute nicht durch Quantität, sondern Qualität glänzte
  • Na, und dass Ihr nachher noch Essen auftischtet, übertraf nun alle unsere Erwartungen

Vor dem Hintergrund, dass das hier der Ort ist, an dem die "1st class sess!on" ( *https://www.1stclass-session.de/* ) stattfindet und mit "Pimpy Panda" auch heute begnadete Instrumentalisten das Publikum verzauberten, sind wir natürlich noch um einiges dankbarer, heute hier gewesen zu sein.

Wir haben das kleine Programm gespielt, sogar mit "Alles hat seine Zeit", was wider Erwarten sogar einigermaßen glatt lief.
Glatter zumindest als andere Stellen anderer Stücke, aber ohne jetzt jemanden rechts von oder schräg links hinter mir ansehen zu wollen, versenken wir diese Begebenheiten in den Annalen der nicht abgestimmten, eigenmächtigen rhythmischen oder ablauftechnischen Spontaninterpretationen und somit in einer langen Reihe von Überraschungen, die allerdings alle nicht "Might be forever" in der Kieler Pumpe toppen können

Alles in allem für uns ein toller Abend.
Daher: Vielen Dank an Eick und seine Mannschaft, an die Pandas und vor allem an das Publikum, denn das setzte dem Abend die Krone auf.
Mellie war auch da und hat Fotos gemacht, die gibt es dann vermutlich irgendwann später bei Facebook zu sehen.

Machte auf jeden Fall Lust auf den 29.Dezember im Cascadas.

Bis dahin oder früher: Bleib sauber!
Deine Junns


17.09.2018

Hallihallo,
heute haben wir nur kurz das Kurzprogramm durchgespielt, war allerdings für eine Generalprobe noch immer etwas zu gut, mal sehen, was am Sonnabend so alles schief geht, hahaha...
Für Spannung sorgt noch, dass Kuddel keinen Kontakt zu "Pimpy Panda" herstellen kann, so dass wir eigentlich noch immer nicht genau wissen, was organisatorisch noch so ansteht, sind aber guter Dinge, dass sich das noch aufklärt.

Über irgendwas mussten wir im ART noch tierisch lachen, ich habe aber leider vergessen, was das war, was diesen abschließenden Absatz irgendwie auch überflüssig macht.

In der Hoffnung auf mehr Inhalt und mit einer gewissen Anspannung vor Sonnabend verbleiben wir
Deine Junns.


13.09.2018

Hallo Du da,
die heutige Probe stand vor allem im Zeichen der Vorbereitung auf den Auftritt am 22.09.2018 im "Blue Star" in Neu Wulmstorf, wo wir im Vorprogramm zu "Pimpy Panda" spielen.
Vorbereitung heißt eigentlich nur, dass wir nur Stücke proben, von denen wir meinen, dass sie es ins auf nur 30 Minuten verkürzte Programm schaffen würden. So gesehen also nichts anderes als sonst, nur dass eben oben auf dem Zettel mit der Liste der Stücke etwas anderes steht als sonst.
Dank Marcos Vorratshaltung taten wir das mit Hilfe gekühlten Kellerbiers, einigermaßen Motivation und sogar Erfolg. Ein Grund also, die heutige nicht zur Generalprobe zu machen.

Im ART gab es allerdings noch eine geheimnisvolle Begebenheit, die wir Dir nicht vorenthalten können, wollen und dürfen:
Kuddel machte eine seltsame Andeutung bezüglich seiner Tätigkeiten beim nächsten Dänemarkaufenthalt und blickte mehrdeutig in Richtung seines elektronischen Schlagzeugs: "Mein Schlagzeug brauche ich dieses Mal nicht zu putzen".
Was wollen uns diese Worte sagen? Macht Kuddel Ernst und seine schon lang schwelende Andeutung wahr und verzichtet gänzlich auf die Mitnahme eines Naturschlagzeugs und liefert uns somit seinen in der Vergangenheit des Öfteren misslungenen Versuchen aus, Aufnahmen nur mit elektronsichen Mitteln durchzuführen?
Wir wissen es nicht und sind verunsichert, besorgt, ja verängstigt.
Eine Antwort müssen wir aber dennoch schuldig bleiben, denn Genaues wissen wir erst zu Beginn des nächsten Aufenthalts und der ist noch lange hin.

EIne lange Zeit der Unsicherheit also... wir werden berichten.

Für die nächste, hoffentlich nicht so unischere Zeit Dir aber erstmal alles Gute und viel Spaß!
Deine Junns.


23.08.2018

Die letzten Wochen waren keine besonders guten für einige unserer Herkunftsfamilien und werden auch in der Zukunft noch ihre Spuren hinterlassen.
Bierrebellion Ungeachtet dessen finden sich hier in unserer Blase immer wieder kleine Räume und Nischen, in denen wir uns aufmunternd zunicken und sich Worte finden, die unsere Anteilnahme ausdrücken.
Und ein Platz für eine Aussicht darauf, dass das Leben weitergeht, weitergeht mit Musik.
Und weil auch heute ein Termin war, der lange nach dem Letzten lag, kamen viele Dinge zusammen und zur Sprache.
Neben Geschichten aus Finn-, Ir-, Schott- und Niedersachsenland gab es heute dank Marco eine perlige geschmackliche Abwechslung, die unserem Übungsort zumindest namentlich alle Ehre macht.
Geschmacklich auch, soviel sei hier verraten.

Wie auch immer, gegen die Trauer hilft vor allem gute Laune (naturtrübes Kellerbräubier natürlich auch) und so gaben wir heute unser Bestes, nicht nur gegen das zu spielen, das uns belastet, sondern auch gegen Vorurteile unsererseits, bezogen auf musikalische Ausrichtung mancher Profis in diesem Geschäft. Keine Ahnung, weshalb gerade dieses Bild als das im Raum stand, das es zu "verspielen" ging, aber so war es.
Und das alles eingehüllt in die positive Energie der irischen Insel, Slanes Whiskey, Edinburghs Modetrends, mückenlosen Eigenversorgern an finnischen Seen und Craftbierherstellern aus der Region schwangen wir uns doch irgendwie zurück in den schönen Teil des Lebens, in dem noch alles in Ordnung scheint. Und spielten neben Klassikern vor allem das neue Stück, das, dessen Namen nicht genannt werden darf und dem nach jedem Refraindurchgang ein Viertel fehlt. Und das noch immer keinen Text hat.

Für Dich als den geneigten Leser mag das unverständlich oder konfus wirken, und das wäre mehr als verständlich, aber nimm hin, dass es trotz widriger Fakten doch alles irgendwie gut ist und zumindest eine Zeit lang bleiben wird.

Fürs Erste verstörende Grüße von uns an Dich,
Deine Junns.


29.05.2018

Boah, wat warm.

Sichtlich geschwächt durch die allgegenwärtige Hitze begann der Abend in diesmal voller Besetzung sehr gechillt bei einem Bierchen auf der Gartensitzgruppe.

Danach spielten wir ein abwechslungsreiches Repertoire neuer, alter und nachgespielter Stücke mit teilweise kontroversen Inhalten ("Kurt matters" mit langem Ende, Unstimmigkeiten bei "Lass mal gut sein" wegen der Geschwindigkeit des Zwischenteils, "Come undone" relativ heftig), aber auch der Erkenntnis von Karsten "Wir brauchen neue Stücke", weil so Kamellen wie "One of us" und "Go your own way" uns trotz monatelanger Spielabstinenz erschreckend präsent waren und gut von der Hand gingen.
Okay, "challenge accepted", mal sehen, wer als erster mit neuen Nachspieltiteln ankommt.

Wir werden berichten.
Bis dahin Dir alles Gute,
Deine Junns.


22.05.2018

Hallo Marion,

herzlichen Glückwunsch nachträglich!

Deine Junns


17.05.2018

Inzwischen ist einiges an Zeit ins Land gegangen und von heute gibt es nicht viel zu berichten.
Das Auffälligste ist, dass wir ohne Marco proben mussten.
Kuddel verwöhnte uns durch seine Grillkünste und wir tauschten uns über den ESC aus, was aufgrund der Tatsache, dass ihn kaum jemand gesehen hatte, recht schnell vonstatten ging.
Nun ja, geschwächt durch die Gitarrenabsenz spielten wir nur eher Gedächtnisaufbesserungen, wirklich Programm gab's heute nicht.
Muss aber auch mal sein, sowas...

Bis zum nächsten Mal, mit hoffentlich etwas mehr Inhalt,
Deine Junns.


23.04.2018

Hallo!
Noch immer beseelt von gestern spielten wir heute mit auffällig gesteigerter Spielfreude.
"Kurt matters" mal fast ohne Keyboard, "Das Spiel" mit neuen Schwingungen und alles mit einem gefühlten Lächeln auf den Lippen, erinnert an das, was uns schon früher begeisterte: Gute Livemusik. Und irgendwie dankbar und erfüllt von der Energie des gestrigen Abends.
Was sonst? Es gab schon wieder Fassbier, Terminplanungen versanken im Urlaubsstrudel und Diskussionen über das Weltgeschehen endeten mehrfach in unverständigem Kopfschütteln.
An dieser Seite also nichts Neues, einzig die Frage, wie lange die Beseeltheit anhält, könnte spannend sein.
Wir werden berichten.

Bis dahin Dir eine schöne Zeit!
Deine Junns.


22.04.2018

Hallo!

Einer quasi uralten Tradition folgend haben wir heute Karstens Geburtstagsgeschenk eingelöst.
Wegen von anderen verursachten Verzögerungen (siehe Eintrag vom 20.11.2017) mit etwas über einem Jahr Verspätung.
Egal, wir sind ja nicht nachtragend, auch die Tatsache, dass Kuddel erneut verweigerte, daran teilzuhaben, sollte nicht schmälern, was dem Rest widerfuhr (@Kuddel: Natürlich wäre es alles noch viel, viel besser gewesen, wärest Du mitgekommen).

Um es kurz zusammenzufassen:

Enthusiasmus, Euphorie, Ekstase. Und Liebe. Bei 53 Grad Celsius.

Letzteres sollte mich jetzt wohl wieder zu Äußerungen treiben, die ich an meine Begleiter richten müsste, aber das lasse ich mal, dass es mir leid tut, habe ich nun mehrfach geäußert.

So standen wir also zwischen vielen anderen Menschen, überraschenderweise nicht nur unseres Alters, und wussten nicht so genau, was uns erwarten würde.
Einen Tresen in vier Meter Entfernung habe ich persönlich nicht erwartet, aber hey, wann war ich denn bitte das letzte Mal im Docks? Kam mir beim letzten Mal auch kleiner vor, vermutlich bin ich seitdem auch echt noch gewachsen, also...(/gedanklicher Ausflug des Verfassers) .
Als regelmäßigen Hörer der uns bevorstehenden Musik konnte sich der Großteil von uns auch nicht gerade bezeichnen, so war die Aussicht auf Wiedererkennen oder laute Mitsingparts eher gedämpft.
Aber Wow!
Vier Leute, viel Lärm! Kein Keyboard, grandioses Schlagzeug, Saiten formen ein Soundgewitter, über allem thronte der Gesang, teilweise (wenn auch zu selten!) begleitet vom (leider kaum hörbaren!) Backgroundgesang.
Gut, die Meinungen über den Gesamtsound gingen, wie hier auch schon deutlich wird, etwas auseinander, so wusste man nicht so recht, kommt der Bass vom Bass oder von der Gitarre, kamen die hohen Läufe vom Bass oder von der Gitarre und hatte nun jemand einen Looper am Start oder nicht, warum macht man den Leadgesang nicht so laut, dass man ihn immer hören kann, aber all diese Fragen waren nicht daran beteiligt, die Gesamtdarbietung zu beeinträchtigen, denn die war...

einfach grandios!

Pure Spielfreude, lässige Eleganz, mitreissende Energie und wo man auch hinsah, ein Lächeln auf den Lippen. Und alle fühlten sich willkommen, bedankt dafür, diesen Abend dort zu verbringen, gemeinsam mit der Band an diesem Erlebnis teilzuhaben, sich mit allen guten Gefühlen den bösen der Welt entgegen zu stellen und ungeachtet der so unverständlichen Handlungen und Vorkommnisse einfach nur das zu feiern, was gut ist in der Welt, was gut ist an den Menschen und vor allem, was gut ist an der Musik. Und Liebe.
Klingt komisch, ist aber so.
Daher hier meine Empfehlung: Wenn diese Band in Deine Stadt kommt, geh' hin. Feiere und freue Dich mit.
Denn "Alles ist nichts, wenn du nicht da bist!"

Um den ganzen Abend nochmals für uns zusammenzufassen:

"Wir sind selig, denn das ist ein Gemütszustand."
Ja, wir sind es auch!

In diesem Sinne,
bis zum nächsten Mal!
Deine Junns.